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Montag, 15. April 2024

Fluch oder Segen: Freundschaft sofort nach beendeter Partnerschaft?

Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten des Wandels. Viele Partnerschaften (auch geschäftliche) lösen sich auf, da neue Entwicklungsschritte und andere Wege begangen werden möchten.

Viele ehemalige Liebespartnerschaften haben sich auch unbemerkt in Zweckgemeinschaften verwandelt und sind keine wirklichen Liebesverbindungen mehr. Solche Zweckgemeinschaften werden es in Zukunft nicht leicht haben, weiter bestehen zu können, wenn das starke Fundament einer gemeinsamen Herzensverbindung fehlt.

Für alle, die sich momentan in einer schmerzhaften Zeit der Trennungsphase befinden: Vielleicht kann der nachfolgende Text etwas Hoffnung oder Heilimpulse geben. Wenn nicht, dann sei trotzdem im Vertrauen, dass du im Leben durch deine Seele „geführt“ wirst.

Achte auf die Zeichen. Du entscheidest, wie tief und wie lange du durch deine Täler der Tränen und des „Sterbens“ gehen möchtest, bis du Hilfe von fremder Seite annehmen kannst.

Wenn eine ehemalige Liebespartnerschaft von einer Person beendet wird, ist es für die andere Person zu Beginn meistens sehr schwierig, loszulassen. Oft entscheidet man sich nach einer Trennung für eine Freundschaft. Funktioniert dies? Meiner Erfahrung nach nicht. Vielleicht mögen mir nun ein paar Personen widersprechen; die Mehrheit wird jedoch gleicher Meinung sein.

Wenn sich beide Partner gleichzeitig für eine Trennung aussprechen, kann eine angehende Freundschaft sehr wohl möglich sein. Aber wenn die Trennung nur durch eine Person initiiert wird, ist dies viel schwieriger. Vielleicht kann sich eine Freundschaft zu einem späteren Zeitpunkt ergeben, wenn sich beide von der alten Liebesverbindung komplett gelöst haben und eigene Wege eingeschlagen haben.

Die Person, die sich für ein Ende einer Verbindung entscheidet, geht meistens Monate zuvor in diesen Trennungsprozess und löst sich emotional immer mehr von der bestehenden Partnerschaft. Wenn die Entscheidung dann ausgesprochen wird, ist dies oft ein Schock für die andere Person.

Ein Beispiel aus meiner Geschichte: Ich war vier Jahre mit meinem ersten Freund zusammen, bis das Ende kam. Ich lernte ihn mit 23 Jahren kennen. Für meine Mutter war mein Vater ihr erster Freund, wie meine Mutter für meinen Vater seine erste Freundin war. Beide heirateten und sind nach 59 Jahren immer noch zusammen. Also war für mich ganz klar, dass ich meinen Freund heiraten täte.

In welcher Illusion ich mich befand, fand ich dann mit knapp 28 Jahren auf schmerzhafteste Weise heraus. Mein ganzes Leben und mein Ausblick in die Zukunft zerschellten in einem kurzen Augenblick in unzählige Glassplitter. Ich war am Boden zerschmettert; funktionierte eine lange Weile nur noch auf Autopilot.

Da mein damaliger Exfreund die Verbindung nicht so abrupt beenden wollte, wohl vielleicht auch als Hilfe mir gegenüber, entschieden wir uns, dass wir Freunde bleiben würden. Doch dies führte dazu, dass sich mein „Leiden“ lange weiterzog, denn meine Hoffnung auf ein Wiederzusammenkommen blieb stoisch bestehen. Welch Trugschluss!

Es musste soweit kommen, dass mein Exfreund bei einem Treffen zu dritt mit meiner damaligen besten Freundin mit ihr so vehement flirtete und ihr dann noch vor meinen Augen seine Telefonnummer aushändigte. Dies versetzte mir dann den sogenannten „Gnadenstoss“, mitten in mein Herz. So wurde ich gezwungen, ENDLICH loszulassen, um in meine Freiheit und Weiterentwicklung zu kommen.

Natürlich konnte ich zu Beginn diesen „Glücksfall“ nicht erkennen und musste zuerst durch ganz tiefe, eigene Heilungsprozesse gehen. Dieses tiefe Erlebnis der Trennung entpuppte sich dann jedoch später als wertvolle Perle meines Entwicklungsweges.

Eigentlich macht es uns die Natur vor: Die Elterntiere in der freien Wildbahn müssen oft die Jungtiere brutal aus der Gemeinschaft vertreiben, damit sie sich vom Bein der Mutter lösen können, um selber ein eigenständiges, lebensfähiges Mitglied der Tiergemeinschaft und oft auch zu starken Führern zu werden.

In jener Partnerschaft hätte ich mich nie so weiterentwickeln können, wie ich es dann auf meinem weiteren Weg durchs Leben erfahren durfte. Die damalige tiefe Initiation war ein Toröffner für meinen weiteren Weg in unbezahlbare Entwicklungsschritte und das Zusammenkommen mit Menschen, die mich auf meinem Weg in die Lebendigkeit und in tiefe Geheimnisse des Lebens weiterbrachten.

Rückblickend konnten wir uns beide auf Wegen weiterentwickeln, die uns verwehrt geblieben wären, hätten wir uns für ein Zusammenbleiben entschieden.

So vertraue immer auf den Plan der Seele. Alles hat Sinn und Zweck.


www.danielaweber.ch

Mittwoch, 13. März 2024

Pass auf, was du dir wünschst – der Weg der Transformation

Seit längerem vernimmt man immer wieder das Wort „Transformation“ aus vielen Richtungen. Oft kommt dieses Wort sehr leicht über die Lippen; der Wunsch danach ist gross. Jedoch kaum jemand ahnt die Konsequenzen und die Schmerzen einer Transformationsphase.

Sei dir ganz stark bewusst, dass eine Transformation immer tiefgreifende Auswirkungen auf dein Leben hat. Und sie tritt in dein Leben komplett unangemeldet – oft aus heiterem Himmel – und mit solch einer Wucht, dass sie dich sofort in den Schmerz des alchemistischen Feuers schmettert. Ohne Pardon, ohne Rücksicht auf dein Befinden.

Das Wort Transformation bedeutet auf lateinisch transformare – umformen; in eine andere Form bringen und dies geschieht oft durch eine äussere Situation, die dich zu etwas „zwingt“. Bei der Transformation geht es üblicherweise um das Loslassen von etwas Altem, seien es äussere Verbindungen/Situationen (wie Verlust von Job, Finanzen, Personen, Unfall, ...), oder durch innere Prozesse, wie alte Glaubensmuster oder Verhaltensweisen, die dich blockieren/zurückhalten, Krankheit, etc. Dieser Prozess beginnt meistens nicht freiwillig.

Wenn es dich erwischt, kann es sich zuerst wie ein Schock anfühlen, wie ein Erdbeben. Dann kommt der Schmerz, der alchemistische Vorgang. Es ist wichtig, den Schmerz zuzulassen, sich aber auch Zeit für Reflektion zu nehmen und den Rückzug zuzulassen, um herauszufinden, um was es wirklich geht und wie es weitergehen soll.

Es kann eine grosse Prüfung für dich sein, ob du deiner inneren Wahrheit folgen möchtest, oder ob du noch nicht bereit dafür bist und lieber wieder zurück in dein altes Leben gehen möchtest. Es ist deine Entscheidung und beide haben ihr Anrecht, aber auch ihre Konsequenzen/Auswirkungen.

Es kann zu deiner Helden-/Innen-Reise führen, indem du in diesem sehr tiefgreifenden Prozess neue Stärken, neue Fähigkeiten finden/entdecken kannst, wenn du dich dem hingibst. Vielleicht liebe ich deshalb Märchen. Sie offenbaren mir auf einer tieferen Ebene mystische Transformationsprozesse in unserem menschlichen Dasein.

Wenn du dich für den Weg nach vorne entscheidest, kann dir das Bild des Phönix helfen, indem du dich mit der Kraft, die in dieser Metapher steckt, verbindest und sie für deinen weiteren Prozess verwendest. Auch wenn du dich im Moment noch wie ein verwundeter Phönix fühlst, der noch auf schwelenden, rotglühenden Kohlen steht und du keine Ahnung hast, wohin dich die innere Führung bringen wird. Suche dabei nach einem Licht in der Ferne, welches dein Kompass auf deiner weiteren Transformationsreise sein wird. Das Leuchtfeuer, das dir deinen Weg in der Dunkelheit weisen wird, ohne wirklich zu wissen, wohin die Reise schlussendlich geht.

Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass mich jedes alchemistische Feuer, jede Transformation wieder ein Stückchen stärker und weiser gemacht hat. Für mich lohnt es sich, mich diesen Prozessen hinzugeben, durch die schmerzhafte Wandlungsphase durchzuschreiten, um mit neuen Gaben weiter auf meinem Weg vorwärts zu gehen ...


www.danielaweber.ch

 

Sonntag, 28. Januar 2024

Emotionale Zustände verändern, z.B. mithilfe alter Weisheitslehren der Hermetik

Vor ein paar Tagen habe ich mit dem Lesen des Kybalions von Elijah D. Evans (das Wissen der hermetischen Philosophie und die universellen Gesetze) begonnen. Und wie es in meinem Leben so geschieht, kommen schnell Situationen in mein Leben, um zu überprüfen, inwieweit ich gewisse Lehren/Weisheiten bereits anwende.

So konnte ich eine interessante Erfahrung machen, die dich vielleicht auch inspirieren kann, andere Wege in altbekannten Situationen einzuschlagen, d.h., mit bekannten, schmerzhaften Situationen anders umzugehen.

Die meisten von uns haben eine Hauptwunde, ein Thema, welches sich von Zeit zu Zeit zeigt und oft emotionalen Schmerz verursacht. Meine Hauptwunde ist die Abweisung, das Nicht-Akzeptiertsein, Nicht-Erwünschtsein.

Menschen, die dir nahe stehen, wie Familie, Partner, enge Freunde, etc. kennen intuitiv (und oft unbewusst) deine Wunde und stecken – bildlich gesprochen – den Finger in diese Wunde. Was bedeutet, dass sie Worte zu dir sagen oder Situationen kreieren, die dich emotional treffen.

Dies erlebte ich gestern nun wieder einmal von einem Elternteil, was in mir das starke Gefühl des Nicht-Erwünschtseins hervorrief, was mich schmerzte. Ein Programm, das automatisch abläuft.

Ich ging dann auf einen Spaziergang in die Natur; ich musste auf neutrales Terrain kommen, um meine Mitte wieder zu finden und den inneren Schmerz zu befreien/aufzulösen.

Zuerst ging ich in Kontakt mit meinem inneren Kind und nahm es innerlich in die Arme. Dies hilft, die Emotionen zu beruhigen. Dann konzentrierte ich mich auf das Thema, das Nicht-Akzeptiertsein und fragte mich, wo, in welchen Bereichen akzeptiere ich mich selbst nicht. Denn alles, was dir im Aussen begegnet und dich in irgendeiner Weise berührt/herausfordert, mit dir resoniert, hat immer mit dir zu tun. Somit konnte ich meinem Vater dankbar sein für seine Abweisung mir gegenüber. Denn er hat mir geholfen, mich ein stückweit mehr zu erfahren, zu erkennen und mir somit die Gelegenheit geboten, anders mit dieser Situation umgehen zu können.

Und, als ich zurückkehrte, konnten wir einander wieder ganz anders begegnen, wieder mehr in Verbundenheit, im Angenommensein, auch wenn wir komplett verschieden sind.

Im Kybalion-Buch hatte ich beim Thema „Polarität“ folgendes gelesen: „... Das Prinzip der Polarität besagt, dass wir, um einen Aspekt zu verstehen und zu schätzen, auch sein Gegenteil verstehen und schätzen müssen. Indem wir diese Gegensätze in uns selbst ausgleichen, können wir mehr Harmonie und Ausgeglichenheit in unserem Leben erreichen. ...“

Was heisst dies nun? Ich interpretiere dies so, dass ich die Bereiche in mir, welche ich noch nicht akzeptiert/angenommen hatte, nun annehmen und schätzen sollte, damit ich den Aspekt des Nicht-Akzeptierens mit dem Akzeptieren in mir ausgleichen kann. Und wenn ich diese Annäherung, den Ausgleich in mir vollzogen habe, wird es mich im Aussen auch nicht mehr emotional triggern. Dann benötige ich diesen Spiegel im Aussen nicht mehr.

Wenn wir diese innere Arbeit vollziehen und unsere Themen in uns versuchen zu heilen/zu transformieren, können uns Worte, Meinungen, Vorgehensweisen uns nahestehender Personen nicht mehr emotional verletzen.

Wie im Kybalion steht: „... Es ist eine Reise der Selbstentdeckung und Selbstverwirklichung, die zu mehr Frieden, Harmonie und Erfüllung führt. ...“

Der tieferliegende Grund unseres Lebens, unseres Daseins hier auf Erden ist das Wachstum von Bewusstsein, die Veredlung der Seele.

Ich habe mich entschieden, diesem Weg in die Meisterschaft zu folgen, denn ich möchte irgendwann kein Diener oder Sklave meiner mentalen Zustände mehr sein, sondern der Meister darüber ...


danielaweber.ch

  

Freitag, 5. Januar 2024

Und immer wieder grüsst das Murmeltier ... - Warum gewisse Themen immer wieder auftauchen, obwohl du daran gearbeitet hast.

Man kann sich einen Riss in einer Schallplatte vorstellen. Immer wenn sich die Nadel über diesen Riss bewegt, gibt es ein Störgeräusch. Ich sehe die Entwicklung des menschlichen Daseins in Spiralform. Wir stehen nie mehr am selben Ort. Wenn sich nun jedoch irgendwo im System ein Trauma befindet, zieht es sich durch die Spirale hindurch, bis es ganz transformiert ist. Deshalb begegnen uns gewisse Themen immer wieder von Zeit zu Zeit, obwohl wir bereits daran gearbeitet haben.

Manchmal können grosse Einschnitte im Leben nicht in ein paar Sitzungen geheilt werden, da es sich vielleicht vom physischen in den emotionalen, mentalen und sogar in den spirituellen Bereich hindurchziehen kann.

Ein persönliches Beispiel: Als ich etwa 18 Jahre alt war und sich mein Herz gerade in eine erblühende Rose verwandeln wollte, erlebte ich einen grossen Verrat auf Herzensebene. Dies war für mich so einschneidend, dass mich dieses Thema in zwischenmenschlichen Situationen lange begleitete, obwohl ich mich immer wieder darum kümmerte.

Nach langen Jahren der Abwesenheit, hat es sich nun vor kurzem wieder gezeigt. Obwohl die äussere Situation, neutral betrachtet, nicht unbedingt mit Verrat zu tun hatte, ploppte dieses Thema in mir hoch, was mir zeigt, dass es noch nicht ganz transformiert ist. Ich fühle, dass der grösste Teil transformiert ist, aber ein Rest ist noch vorhanden.

Ich verlasse nun meine alten Herangehensweisen und begebe mich auf neue, unbekannte Pfade. Heute kam mir der Impuls, mit Kristallfrequenzen den restlichen Teil meines Verrat-Themas anzugehen.

Also nahm ich meine Kristall-Lyra mit den Frequenzen für alle sieben Chakras zur Hand und versuchte, intuitiv die Frequenz meines Verrats-Themas anzuschlagen, um die Emotion aus meinem Feld hervorzubringen. Der Ton fühlte sich unangenehm an, obwohl er ansonsten sehr angenehm anzuhören ist. Dies zeigte mir, dass die Frequenz sehr wahrscheinlich nun mit dem emotionalen Teil des Verrats verbunden war.

Anschliessend wählte ich intuitiv eine Frequenz, die für das Vertrauen steht und liess diesen Ton mehrmals erklingen. Mein ganzes System entspannte sich wieder in ein harmonisches Grundgefühl.

Spannend, was ich nun erlebt hatte. Ich werde in den nächsten Tagen diese Übung wiederholen, bis sich der unangenehme Ton wieder angenehm anfühlt. Ganz neue Wege zu betreten, können helfen, neue Dynamiken (im Feld, in der Verbundenheit von Körper, Verstand/Geist und Energiefeld) entstehen zu lassen.

Danach werden mir die zukünftigen Situationen aufzeigen, in wieweit mein Verrats-Thema nun transformiert ist. Das Leben selbst ist immer ein Spiegel, der dir aufzeigt, wo du gerade stehst.

Warum löse ich die Information des Verrats nicht in meinem Feld auf? Die Seele möchte jede Nuance des menschlichen Spektrums als Erfahrung erleben. Wenn ich nun die Information aus meinem Feld lösche, dann fehlt mir diese Erfahrung und ich muss sie sehr wahrscheinlich irgendwann wiederholen. Wenn ich jedoch die Emotion, die an dieses Thema geknüpft ist, in eine stärkende Kraft (wie Vertrauen, Liebe, Vergebung, etc.) transformiere, dann wird mein „emotionaler Rucksack“, den ich durch alle Inkarnationen hindurch mitschleppe, immer leichter.

Vielleicht konnte ich dich inspirieren, auch einmal einen neuen Weg einzuschlagen – mehr auf deine Intuition zu hören - und einfach mal zu schauen, wohin dich dies führen mag ...

www.danielaweber.ch

 

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Geht es nach dem Tod weiter?

Ich denke, dies ist eine zentrale Frage, die wir uns vielleicht schon gestellt haben, denn wir alle müssen im Laufe des Lebens nahe Personen oder auch Tiere, mit denen wir eine auf Herzensebene innige Verbindung hatten, irgendwann loslassen.

Als ich heute Morgen das aktuelle Video der Mulligan Brothers (Interview mit Meister Shi Heng Yi aus dem Shaolin Temple Europe) betr. Thema „What happens after death“ (ist weiter unten für Interessierte verlinkt) angeschaut hatte, wurde ich wieder an eine Therapiesitzung vor etlichen Jahren erinnert.

Als ich damals die vierjährige Ausbildung zur Therapeutin für psychodynamische Körper- und integrative Energiearbeit absolvierte, mussten wir die ersten zwei Jahre in die Psychotherapie gehen, um uns unsere Prägungen, Verhaltensmuster, Verletzungen, Glaubensmuster, etc., näher anzuschauen. In einer Therapiesitzung führte mich meine Therapeutin zurück in die Zeit vor meiner Empfängnis. Was ich da an Bilder bekam, musste mein Verstand zuerst annehmen und verdauen, da mir so etwas vorher noch nie in den Sinn gekommen war.

Das was ich erlebte, ist nur schwer in treffende Worte zu fassen, da die Sprache sehr limitiert ist. Aber ich probiere es:

Ich sah ein unermesslich grosses Energiefeld in leichten Wogen im Universum (?) „schweben“. Aber dies erkannte ich erst, als sich ein stecknadelgrosser Teil (im Vergleich zum Feld, wo ich kein Ende entdecken konnte) vom Feld ablöste. Ich war dieser winzig kleine energetische Teil, was heissen soll, dass ich mir erst bei der Ablösung selbst bewusst wurde; im Feld selber gab es kein Ich-Bewusstsein.

Das war für mich als ein jetzt bewusstes Ich absolut schrecklich. Ich fühlte mich total limitiert, abgetrennt und mir war bewusst, dass ich alles vergessen würde. Ich fühlte einen leichten Sog, der mich nach „unten“ zog. Als ich nach unten schaute, entdeckte ich weit entfernt die Erde. Ich begann mich gegen diesen Sog zu wehren. Aber je mehr ich mich wehrte, desto stärker wurde der Sog, bis er schlussendlich so stark wurde, dass er mich spiralenförmig immer schneller nach unten zog. Mehr wusste ich dann nicht mehr – meine Therapeutin führte mich dann wieder in den Körper zurück.

Was ist dieses energetische Einheitsfeld? Ist es das Seelenfeld? Man sagt, dass wir multidimensionale Wesen sind. Dies ergäbe Sinn, wenn ich daran denke, dass sich viele kleine Teile von diesem Feld lösen, um irgendwo Erfahrungen zu machen, das Bewusstsein weiter zu vergrössern, was dem ganzen Einheitsfeld und somit allen kleinen, abgespaltenen Teilen wieder zugutekommt.

Hm, warum fühlen wir plötzlich eine so starke Sehnsucht nach einem Seelenpartner (ist dies eine Seele, die dem selben Seelenfeld entstammt?)? Kann es sein, dass ein solcher gleichzeitig auf Erden inkarniert ist und auf Seelenebene abgemacht worden ist, dass man sich trifft, damit man unter anderem für kurze Zeiten bei der Verschmelzung das Ich-Bewusstsein ablegen kann, um sich wieder in diesem Einheitsfeld zu fühlen?

In Korea sagt man anscheinend, wenn jemand gestorben ist: Sie/er ist nach Hause gegangen. Was für ein schöner Ausdruck. Das deutsche Wort „gestorben/Tod“ ist, finde ich persönlich, mit Schwere/Trauer behaftet. Aber der Ausdruck „nach Hause gegangen“ fühlt sich so viel freier an. Ich werde diesen Ausdruck benützen, denn er ist so viel passender, nach all dem, was ich bisher erlebt habe.

Für mich ist die Seele unsterblich. Letzthin habe ich von jemandem den Ausdruck gehört: Von Geburt zu Geburt – nicht, von der Geburt zum Tod. Und genau so fühlt es sich auch für mich an. Es ist jedes Mal eine Geburt in eine andere Sphäre/Dichte. Ein neues „Sich-Eingeben“, um weiter zu lernen – oder vielleicht auch, hin und wieder etwas ausruhen/regenerieren zu können.

Wenn wir uns als Seele entscheiden, in der materiellen/physischen Welt zu erscheinen, um dort gewisse Erfahrungen zu machen, dann müssen wir einen physischen Körper haben, um auf dieser Ebene sichtbar werden zu können. Wenn die Zeit dann kommt, um wieder nach Hause – vielleicht zurück ins Seeleneinheitsfeld – zu gehen, verlassen wir unseren Körper, der dann wieder in seine Bestandteile zurücktransformiert wird, da wir ihn nicht mehr benötigen.

Als ich das Glück bekam, meinen Grossvater im Sterbeprozess zu begleiten, konnte ich diesen „heiligen“ Übergang so gut fühlen.

Diese Erlebnisse und persönliche Einsichten helfen mir – hoffentlich – (und vielleicht auch dir), wenn die Zeit kommt, sehr nahestehende Menschen oder auch Tiere zu verabschieden. Natürlich erleben wir in unserem Menschsein Trauer, Verlust. Aber wenn uns bewusst ist, dass es nur ein Nachhausegehen der Seele ist, kann einem dies vielleicht im Loslassprozess unterstützen.

Von Geburt zu Geburt ....


danielaweber.ch

 

Video Mulligan Brothers („What happens after death“)


Freitag, 10. November 2023

Wenn die Vorstellung deines Lebens am Zusammenbrechen ist

 

Wir leben in äusserst umwälzenden Zeiten; vieles im Leben ist schwierig geworden, bricht sogar auseinander. Wenn man unsere Zeit nun aus einer Metaebene betrachtet, kann einiges wieder Sinn ergeben.

Wir befinden uns gerade im Übergang von zwei grossen Zeitaltern – vom Fischezeitalter ins Wassermannzeitalter. Jedes Zeitalter hat seine individuellen Themen, an denen die Menschheit weiter wachsen kann. Dies hat nun nichts mit Hokus-Pokus zu tun; beschäftige dich mit der Geschichte und lasse deinen Geist auch über den Tellerrand hinausschauen.

Der Slogan der französischen Revolution war bereits ein Vorreiter auf das Wassermannzeitalter: „Liberté, Egalité, Fraternité“ (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit). Die neuen Trends in der Architektur – Glas, Stahl, kühles Design, etc. – zeigen auch schon den Wassermanngeist im baulichen Sektor.

Es gibt bereits jetzt schon den Trend weg vom Single-Leben hin zum Leben und Wirken in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter, wo man einander unterstützen kann; wo sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen kann für das Gemeinwohl aller. Wie viele einzelne Personen kämpfen sich heutzutage durch’s Leben, weil sie alleine sind?

Das Wassermann-Zeitalter steht auch für schnelle Veränderungen in allen Bereichen – Wirtschaft – Medizin – Wissenschaft – Kultur, etc.

Weitere Themen sind Weite, Freiheit und Verbundenheit – der neue Zeitgeist wird viele unserer Lebensthemen sehr schnell verändern, was aber schlussendlich immer dem Wachstum jedes Einzelnen und somit schlussendlich der ganzen Menschheit dient.

Sollte die Vorstellung deines Lebens nun am Zusammenbrechen sein: Finde das Vertrauen auf einen grösseren Plan, der deine Seele kennt, deinem Verstand jedoch (noch) nicht zugänglich ist, in deinem Herzen. Oder suche dir eine spirituelle Praxis, die dich durch diese umwälzenden Zeiten bringt. Halte deinen Geist offen, halte nicht an dem fest, was gehen will, was nicht mehr lebbar ist. Übergebe dich dem Geist der Veränderung. So hältst du dein Lebensschiff im stürmischen Meer auf Kurs.

Vor vielen Jahren begegnete ich an einer Veranstaltung im Kloster Rikon einem buddhistischen Meister, der ein grosses Vorbild für mich geworden ist. Er erzählte den Teilnehmern, dass er als Mönch in einem tibetischen Kloster gelebt hatte und auf einen Schlag sein ganzes gewohntes Leben verloren hatte. Er wurde in ein Gefangenenlager verschleppt. Nichts durfte er mitnehmen, auch durfte er seine spirituellen Praktiken nicht mehr ausüben. In seinem Geiste jedoch führte er seine Tara-Praxis weiter. Er meinte, ohne diese Praxis hätte er diese mehr als 20 Jahre in Gefangenschaft nicht überlebt. Von 72 zu seiner Zeit inhaftierten Mönche überlebten die 20 Jahre nur drei. Er schwebte mehrmals in Lebensgefahr, aber er meinte, dass er dank seiner Praxis überlebt hätte.

Als ich ihm damals in Rikon begegnete, erzählte man, dass er ein verwirklichter Meister sei. Ich hörte von einer Kollegin, dass beim Mittagessen mit den Mönchen – die in einem separaten Raum speisten - dieser verwirklichte Meister die anderen Mönche bediente, was denen sehr peinlich war und sie dies eigentlich nicht wollten, da er ja Gast war. Er meinte jedoch, dass dies auch zu seiner spirituellen Praxis gehöre; es helfe, sein Ego tief zu halten. Was für ein wahrer Meister!

Vielleicht hilft dir dieser Beitrag, sollte dein Leben gerade sehr schwierig sein. Versuche Vertrauen in deinem Herzen zu finden, übergebe dich dem grösseren Plan, halte an nichts „Sterbendem“ fest und vielleicht hilft dir eine spirituelle Praxis, Gespräche mit anderen. Vielleicht findest du Unterstützung in einem Buch/Literatur, in der Natur, wo auch immer.

Lass dich von deiner inneren Weisheit führen ...

Daniela Weber